Beginne mit einer erdigen Basis an großen Flächen, ergänze moosige Akzente an Textilien und lege ein Hauch Nebelgrau auf Objekte, die Reflexion bekommen. Teste die Palette im Tagesverlauf, denn Licht verändert Stimmung. Nutze Farbkarten, klebe Proben an mehrere Stellen, und atme ein paar Minuten davor. Achte auf Textur: matte Farbe beruhigt stärker. Teile Vorher-Nachher-Fotos deiner Ecke, damit andere von deinem Prozess lernen und ihre Räume achtsamer stimmen.
Setze Akzentfarben so, als würdest du kleine Steine in einen stillen See werfen. Ein einziger Ockerton im Kissen, eine zarte Salbeivase am Tisch, ein indigoblauer Buchrücken im Regal genügen. Wiederhole den Akzent höchstens zweimal im Raum, sonst wird er laut. Beobachte, wie dein Blick wandert, und passe an. Entferne Überflüssiges, um den Akzent wirken zu lassen. Diese Disziplin schenkt Ruhe und macht Gestaltung greifbar, ohne perfektionistisch zu werden oder zu erstarren.






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